Inhalt

  1. Erster Start
  2. Aufbau: die sechs Bereiche
  3. Beete & Fruchtfolge
  4. Gießen, Ernte, Schädlinge, Fotos
  5. Saatgutbedarf, Vorrat & Einkaufsliste
  6. Kalender
  7. Boden
  8. Fläche
  9. Topf & Hydro
  10. Wissen
  11. Bericht drucken
  12. Sichern & auf ein anderes Gerät bringen
  13. Anzeige: Hell/Dunkel & Helligkeit
  14. Wo liegen meine Daten?
  15. Was die App nicht kann

1. Erster Start

Der Hofgarten-Almanach ist eine einzelne HTML-Datei — Doppelklick genügt, sie öffnet sich im Standardbrowser. Keine Installation, kein Konto, keine Internetverbindung nötig.

Beim allerersten Öffnen fragt die App einmalig nach deinem Freischaltcode. Er steht in der Datei LIESMICH.txt im Download-Paket und auf der Bestätigungsseite nach dem Kauf. Achte auf Groß- und Kleinschreibung und das #-Zeichen. Danach merkt sich der Browser die Freischaltung — in einem anderen Browser, auf einem anderen Gerät oder nach dem Löschen der Browserdaten wird der Code noch einmal abgefragt.

Am schnellsten bekommst du ein Gefühl für die App über den Knopf „📋 Beispielgarten laden (4 Beete)“ im Bereich Beete: er füllt die Planung mit vier Beispielbeeten und einer einfachen Fruchtfolge. Über „⏪ Stand von vor dem Beispiel-Laden wiederherstellen“ kommst du danach zu deinem eigenen Stand zurück.

Auf dem Handy

Die App funktioniert auch auf Handy und Tablet. Öffne sie dort über die Web-Adresse und lege sie über das Browser-Menü auf den Startbildschirm („Zum Startbildschirm hinzufügen“) — sie startet danach wie eine eigene App und läuft auch ohne Netz. Aus einer Datei im Download-Ordner heraus starten manche Handy-Browser sie nicht; dort ist der Weg über den Startbildschirm der verlässlichere.

2. Aufbau: die sechs Bereiche

Unten (am Rechner oben) liegt die Leiste mit sechs Bereichen:

Innerhalb eines Bereichs sind die Karten zum Auf- und Zuklappen. Ein Klick auf die Überschrift öffnet oder schließt sie; der Zustand wird gemerkt. In den Bereichen Boden und Topf gibt es zusätzlich oben eine Knopfreihe, die direkt zum gesuchten Werkzeug springt (z. B. „EC-Rechner“ oder „Nährlösung berechnen“) — auch quer über die Bereiche hinweg.

3. Beete & Fruchtfolge

Beet anlegen

Im Bereich Beete legst du über „+ Neues Beet anlegen“ ein Beet an, gibst ihm einen Namen und die Maße. Unter der Überschrift „🌱 Planung (Beetmaße, Fruchtfolge, Nachfolgekulturen)“ steckt die komplette Jahresplanung — sie startet zugeklappt, damit beim täglichen Gießen nicht die ganze Planung im Weg steht. Über „▴ Alle Beete zuklappen“ räumst du die Liste auf.

Fruchtfolge planen

Pro Jahr wählst du die Pflanzenfamilie (Blattgemüse, Wurzelgemüse, Hülsenfrüchte, Fruchtgemüse, Gründüngung/Brache) und darin die konkrete Pflanze. Kehrt eine Familie zu früh auf dasselbe Beet zurück, warnt die App — das ist der Kern der Fruchtfolge. Die Legende „Was gehört wozu?“ über der Beetliste zeigt, welches Gemüse zu welcher Familie gehört.

Statt einer einzelnen Kultur kannst du auch wählen:

Schutzring (Schutzwall)

Zur Hauptkultur schlägt die App passende Schutzpflanzen für den Beetrand vor (z. B. Ringelblume, Tagetes, Knoblauch). Sind mehrere gewählt, zeigt die Skizze sie in abwechselnder Reihenfolge — genau so, wie der „Wechsel-Ring“ im Text beschreibt, mit Farblegende darunter.

Nachfolgekulturen

Nach der Ernte ist auf derselben Fläche im selben Jahr oft noch Zeit für eine weitere Aussaat. Unter „Nachfolgekulturen“ trägst du sie mit Pflanze, Aussaatdatum und Notiz ein. Die App schlägt passende Nachfolgen als anklickbare Vorschläge vor, mit realistischem Datum aus der Kulturdauer der Hauptkultur — und nach dem Übernehmen gleich die nächste Nachfolge in der Kette.

Gut zu wissen

Für Nachfolgekulturen wird kein neuer Schutzring verlangt: die Ringelblumen am Beetrand bleiben ja stehen, wenn nur die Kultur in der Mitte wechselt. Saatgut und Ertrag der Nachfolge zählen aber mit, die Beetfläche wird nicht doppelt gezählt.

Beet-Skizze

Zu jeder Planung zeichnet die App eine Skizze: Reihen und Abstände beim Gemüsebeet, Hügel mit Mais in der Mitte und Bohnen ringsherum bei den Drei Schwestern, verstreute Punkte bei breitwürfiger Gründüngung. Skizzen von Nachfolgekulturen sind mit „→“ und einem goldenen Rand gekennzeichnet — sie stehen zeitlich nach der Hauptkultur, nicht daneben.

4. Gießen, Ernte, Schädlinge, Fotos

Jedes Beet hat drei Tagebücher, jedes einzeln auf- und zuklappbar:

Fotos: Zu jedem Beet kannst du Fotos hinzufügen. Sie werden lokal auf dem Gerät gespeichert und bleiben nach dem Neuladen erhalten; pro Beet werden die letzten zwölf behalten, ältere fallen automatisch heraus. Jedes Foto lässt sich zusätzlich über „Speichern unter“ als eigene Datei sichern, z. B. auf den USB-Stick.

5. Saatgutbedarf, Vorrat & Einkaufsliste

Gesamt-Saatgutbedarf & Gesamt-Ertrag

Diese Karte rechnet über alle Beete: Saatgut- und Pflanzenbedarf, geschätzter Ertrag, Gesamtfläche, Schutzring-Pflanzen und das bisher vergossene Wasser. Über die Auswahl Haushaltsgröße (1–15 Personen) und das Planjahr siehst du, wie weit die Ernte reicht — die Zahl gilt gleichzeitig für die Anzeige und den gedruckten Bericht.

Saatgut-Vorrat

Hier erfasst du, was du im Schrank hast: Name, Menge und Einheit, Ablaufjahr, Bezugsquelle, Keimrate mit Datum der Keimprobe, Preis und Notizen. Die Pflanze wird beim Tippen aus dem Namen erraten, lässt sich aber immer selbst wählen.

„🛒 Was fehlt noch?“

Aus Bedarf minus Vorrat entsteht die Einkaufsliste — im Bericht als eigener Abschnitt „Einkaufsliste Saatgut“. Verglichen wird nur innerhalb derselben Art (Gemüse in Stück, Gründüngung in Gramm). Körner werden nicht in Gramm umgerechnet, weil dafür die Tausendkornmasse der Sorte nötig wäre; solche Posten weist die App offen als „nicht vergleichbar“ aus, statt eine Zahl zu erfinden. Aus deinen eigenen Preisangaben schätzt sie außerdem die Kosten der Fehlmengen und den Wert deines Vorrats.

Obstbäume, Kompost, Ernte-Auswertung

Ebenfalls im Bereich Beete: Obstbäume und Beerensträucher mit Pflanzjahr, Kompost-Reifegrad mit Notizen und Erinnerung zum Umsetzen, sowie die Ernte-Auswertung über alle Beete.

6. Kalender

7. Boden

Der pH-Wert entscheidet, ob der Boden die Nährstoffe überhaupt freigibt. Hier misst du, statt zu raten:

Nährsalz-Rechner (Kapitel 7.1 „Salze mischen“)

Wähle Kultur und Phase, Wassermenge und den Ziel-EC — der Rechner nennt die Einwaage je Salz in Gramm oder als Milliliter aus einer Stammlösung. Direkt unter der Auswahl steht das Nährstoff-Verhältnis der gewählten Kultur, damit du siehst, was diese Kultur von einer anderen unterscheidet.

Eine Mischung gilt für eine Kultur

Ein Rezept passt nicht für den ganzen Garten: Salat braucht ein anderes Verhältnis als Tomate, und nur den EC hochzudrehen macht aus einer Salat- keine Tomatenlösung. Regler = Stärke, Zielwerte = Verhältnis.

8. Fläche

Der Überschlag für die Erstplanung — gedacht für die Frage „wie groß muss mein Garten überhaupt sein?“. Aus Grundfläche und Personenzahl ergeben sich Pflanzenbedarf, Beete-Bedarf für Selbstversorgung und ein Gießplan mit dem Gesamt-Wasserbedarf. Einzelne Beete lassen sich hier auch separat durchrechnen. Die Zahlen sind Schätzwerte; die genaue Planung passiert im Bereich Beete.

9. Topf & Hydro

Für Pflanzen im Topf, auf Kokos, in Steinwolle oder in Nährlösung gelten andere Werte als im Gartenboden:

10. Wissen

Sechs Wissensbereiche, über das Auswahlfeld „Kapitel“ umschaltbar: Grundprinzipien, Beetaufbau, Obstanbau, Vorratshaltung, Einkochen sowie alte Sorten & Mehrjähriges. Jeder Abschnitt lässt sich abhaken; der Fortschritt wird angezeigt und gemerkt.

Ehrliche Herkunftsangaben

Jedes Kapitel beginnt mit einem „Ehrlichen Hinweis“, der sagt, was historisch belegt amisch ist und was allgemeines, bewährtes Homesteading- und Permakultur-Wissen im Amish-Geist ist. Die Drei-Schwestern-Methode zum Beispiel stammt ursprünglich von indigenen Völkern Nordamerikas.

11. Bericht drucken

Unten in der Fußzeile wählst du das Jahr und druckst über „🖨 Bericht drucken / als PDF speichern“ den vollständigen Gartenbericht — jeder Abschnitt auf eigener Seite: Checklisten, Fruchtfolge-Planung (mit Pflanzennamen und Beet-Nummer), Gesamt-Saatgutbedarf, Einkaufsliste Saatgut, Sorten-Tipps, Vorkultur, Saatgut-Vorrat, Beet-Skizzen sowie Ernte-, Schädlings- und Gieß-Tagebuch. Im Druckdialog kannst du statt des Druckers „Als PDF speichern“ wählen.

12. Sichern & auf ein anderes Gerät bringen

Ebenfalls in der Fußzeile:

Auf einem neuen Gerät oder in einem anderen Browser gibst du zuerst einmal deinen Freischaltcode ein, danach die Sicherung importieren.

Bitte regelmäßig sichern

Löschst du die Browserdaten oder entfernst die App, sind die Eingaben weg. Ein Export vor jeder Saison kostet zehn Sekunden. Die Export-Datei enthält auch alle Fotos (Beete und Topf-Tagebuch); beim Einlesen einer solchen Datei werden die Fotos auf dem Gerät durch die aus der Datei ersetzt. Ältere Sicherungen ohne Fotos lassen vorhandene Fotos stehen.

13. Anzeige: Hell/Dunkel & Helligkeit

Oben rechts schaltest du über 🌓 zwischen hellem und dunklem Erscheinungsbild um; über das Helligkeits-Symbol lässt sich die Darstellung zusätzlich in Stufen abdunkeln oder aufhellen (70–130 %) — praktisch draußen in der Sonne und abends. Beides wird für den nächsten Start gemerkt. Die Schriftgröße folgt dem Zoom deines Browsers (Strg und + bzw. −).

14. Wo liegen meine Daten?

Alle Eingaben liegen ausschließlich lokal im Speicher deines Browsers (localStorage), die Beetfotos in der Browser-Datenbank (IndexedDB) desselben Geräts. Es gibt keine Cloud, kein Konto, keine Übertragung an einen Server und keine Cookies. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

15. Was die App nicht kann

Fragen oder ein Fehler entdeckt? Schreib an gz.ai.stacks@gmail.com.

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