Notfallordner-Checkliste: Was Angehörige im Ernstfall wissen müssen
Zum Abhaken am Bildschirm oder zum Ausdrucken
Nach einem Unfall oder bei einer plötzlichen Erkrankung stehen Angehörige oft vor denselben Fragen: Welche Medikamente nimmt sie? Wer ist der Hausarzt? Gibt es eine Patientenverfügung — und wenn ja, wo liegt sie? In solchen Momenten fehlt die Zeit, Schubladen zu durchsuchen.
Ein Notfallordner beantwortet diese Fragen an einer Stelle. Er muss nicht perfekt sein: Ein halb ausgefüllter Ordner hilft mehr als ein perfekter, der nie angefangen wird. Die folgende Liste zeigt, was hineingehört. Am besten Punkt für Punkt abhaken — oder ausdrucken und mit Stift durchgehen.
Checkliste Notfallordner
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Drei Tipps, damit der Ordner im Ernstfall auch hilft
- Den Angehörigen sagen, wo er liegt. Der beste Ordner nützt nichts, wenn niemand von ihm weiß.
- Einmal im Jahr durchsehen. Medikamente, Telefonnummern und Verträge ändern sich. Ein fester Termin, etwa der eigene Geburtstag, hilft beim Dranbleiben.
- Aufbewahrungsort statt Original. Vollmachten und Verfügungen gehören im Original an einen sicheren Ort. Im Ordner reicht der Hinweis, wo sie liegen, plus eine Kopie.
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Diese Checkliste dient der allgemeinen Information. Sie ersetzt keine rechtsgültige Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung oder Betreuungsverfügung und keine rechtliche Beratung.