Website für den Handwerksbetrieb: Was wirklich drauf muss
Sechs Bereiche, Pflichtangaben und die Kostenfrage
Die meisten Kunden schauen heute zuerst online nach, bevor sie anrufen. Für einen Handwerksbetrieb muss das keine aufwendige Website sein — aber sie muss die Fragen beantworten, die potenzielle Kunden tatsächlich haben.
Die sechs Bereiche, die Kunden erwarten
- Startbereich — Was macht der Betrieb, wo, und warum bei ihm? Meisterbetrieb, Einzugsgebiet, Jahre Erfahrung. Diese Angaben gehören nach oben, nicht ins Untermenü.
- Leistungen — konkret statt allgemein. „Bäder komplett“, „Heizungswartung“, „Notdienst“ sagt mehr als „Sanitärarbeiten aller Art“.
- Referenzen — Fotos abgeschlossener Arbeiten wirken stärker als jeder Werbetext. Wichtig: Einverständnis der Kunden einholen, wenn Objekte erkennbar sind.
- Über uns — Gesichter schaffen Vertrauen. Ein Foto vom Team oder der Werkstatt reicht.
- Kundenstimmen — echte Rückmeldungen mit Ort. Erfundene Bewertungen sind wettbewerbsrechtlich riskant und fallen erfahrungsgemäß auf.
- Kontakt — Telefonnummer sichtbar, Öffnungs- beziehungsweise Erreichbarkeitszeiten, Adresse. Viele Anfragen kommen nach wie vor telefonisch.
Pflichtangaben nicht vergessen
Eine geschäftliche Website braucht in Deutschland ein Impressum mit ladungsfähiger Anschrift, Kontaktdaten und — je nach Rechtsform — weiteren Angaben. Dazu kommt eine Datenschutzerklärung, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden. Das ist praktisch immer der Fall, schon durch Server-Logfiles oder ein Kontaktformular.
Wer ein Kontaktformular einsetzt, sollte darauf achten, welche Daten erhoben werden und wie lange sie gespeichert bleiben. Ein einfacher E-Mail-Link ist datenschutzrechtlich der unkomplizierteste Weg.
Die Kostenfrage: Baukasten, Agentur oder eigene Datei
Für kleine Betriebe gibt es grob drei Wege:
- Baukasten-Abo — schnell startklar, aber laufende Kosten von oft 15 bis 40 € monatlich. Über fünf Jahre summiert sich das erheblich, und die Website hängt am Anbieter.
- Agentur — individuell und professionell, dafür mit höheren einmaligen Kosten und meist einem Wartungsvertrag. Für Betriebe mit besonderen Anforderungen sinnvoll.
- Statische Website — eine fertige HTML-Datei, die bei nahezu jedem Hoster für wenige Euro im Monat läuft. Keine Datenbank, kein Content-Management-System, dadurch kaum Angriffsfläche und keine Update-Pflicht.
Für einen typischen Handwerksbetrieb, dessen Inhalte sich selten ändern, ist die dritte Variante meist die wirtschaftlichste — vorausgesetzt, es gibt einen Weg, die Seite ohne Programmierkenntnisse zu erstellen.
Was auf Mobilgeräten funktionieren muss
Ein Großteil der Zugriffe kommt vom Smartphone. Praktisch heißt das: Die Telefonnummer muss antippbar sein, Text ohne Zoomen lesbar, und die Seite darf nicht seitlich scrollen. Wer die eigene Website einmal auf dem Handy durchklickt, findet die meisten Probleme sofort.
Unser GZ Handwerker-Web setzt genau an dieser Stelle an: Alle Bereiche werden in Formularfeldern ausgefüllt, mit Live-Vorschau. Am Ende steht eine fertige HTML-Datei, die bei jedem Hoster läuft — ohne Abo bei uns.